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Meldungsarchiv - 2013

Wegfall des Zugangs zu Reaxys ab 01.01.2014!

Leider kann die Datenbank Reaxys, die in den Jahren 2011 – 2013 an der Fakultät verfügbar war, ab dem kommenden Jahr nicht länger angeboten werden. Die Bibliothekskommission der Fakultät für Chemie und Pharmazie hatte bereits Ende 2010 entschieden, dass die Kosten für diese Datenbank aufgrund des knappen Budgets der Fachbibliothek Chemie und Pharmazie nicht oder nur zu einem geringen Teil aus bibliothekseigenen Mitteln bestritten werden sollen. Nur durch Sonderzuweisungen von Nutzern, die an dem Datenbankzugang großes Interesse hatten, konnte die Lizenz in den zurückliegenden Jahren aufrechterhalten werden. Da diese Mittel nicht weiter zur Verfügung stehen, war eine Kündigung unumgänglich.
Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an den Fachbibliotheksleiter wenden: Dr. Andreas Will, Email: andreas.will@ub.uni-muenchen.de

Chemischer Adventskalender 2013

Molekularbiologie Lesehilfe für lange Gene

Der sogenannte TREX-Komplex ist ein Schlüsselfaktor bei der Umsetzung genetischer Information – und wird immer wichtiger, je länger ein Gen ist, wie eine neue Studie zeigt. Alle Zellen höherer Organismen enthalten im Zellkern die fadenförmige Erbsubstanz DNA, in der die genetische Information festgelegt ist. Die Umsetzung der genetischen Information in Proteine – die Funktionsträger der Zelle – ist ein hoch komplexer Prozess, für den die DNA mithilfe des Enzyms RNA-Polymerase II (RNAP II) zunächst in das Botenmolekül mRNA übersetzt werden muss. Dieser Vorgang wird als Transkription bezeichnet. Anschließend verlässt die mRNA den Zellkern in Richtung Zytoplasma, wo die Produktion der Proteine stattfindet. Für beide Prozesse spielt der sogenannte TREX-Komplex eine Schlüsselrolle: Er koppelt die Transkription mit dem mRNA-Export, indem er sowohl mit der Transkriptionsmaschinerie interagiert als auch bestimmte Exportmoleküle rekrutiert.

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Medizin: Ein Taktstock für das Herz

Spezielle Zellen sorgen dafür, dass unser Herz regelmäßig schlägt. LMU-Wissenschaftler haben nun die Funktion eines entscheidenden Bauteils der körpereigenen Herzschrittmacher aufgeklärt. Das Herz hat seinen eigenen Taktgeber: Schrittmacherzellen im sogenannten Sinusknoten im rechten Herzvorhof sorgen mithilfe von elektrischen Signalen für einen regelmäßigen Herzschlag. Wichtig für die Steuerung und Weitergabe der elektrischen Signale sind spezielle Proteine in der Zellmembran der Schrittmacherzelle, sogenannte HCN-Kanäle. Über diese Kanäle werden Ionen durch die Zellmembran geleitet, sodass sich das elektrische Potenzial der Zelle verändert. Als Folge bilden sich rhythmisch und autonom elektrische Impulse, die dem Herzmuskel das Signal zum Schlagen geben.

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Wie dick ist die Haut von Wasser?

Durch die Oberflächenspannung scheint Wasser eine Haut zu besitzen. LMU-Chemiker konnten nun deren Dicke ausmessen und zeigen: Nur die obersten Wassermoleküle sind beteiligt. Die Oberfläche von Wasser scheint von einer elastischen Haut bedeckt zu sein, die besonders bei der Entstehung von Wassertropfen und deren Abreißen vom Wasserstrahl sichtbar wird: Das flüssige Wasser wird durch die Oberflächenspannung in Tropfenform zusammengehalten. Diese Beobachtung gilt allgemein für Flüssigkeiten, auch wenn der Effekt teilweise – etwa bei Benzin – erheblich kleiner ausfällt. Die Oberflächenspannung entsteht, weil sich benachbarte Wassermoleküle gegenseitig anziehen. Die Moleküle an der Wasseroberfläche haben weniger Nachbarn und bieten daher weniger Angriffspunkte, sodass die oberste Wasserschicht besonders stabil ist.

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Akad. Abschlussfeier des Departments für Pharmazie 2013

Die diesjährige Verleihung der Herbert-Marcinek-Preise, der Daiichi Sankyo Master-Preise, der AbbVie-Promotionspreise und der Lesmüller-Preise der Dr. August und Dr. Anni Lesmüller-Stiftung findet im Rahmen der akademischen Abschlussfeier des Departments für Pharmazie zur Verabschiedung der Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudierenden am 29.11.2013 ab 14:15 Uhr im Buchner-Hörsaal statt.

29.11.2013, 14:15 Uhr, Buchner-Hörsaal

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Molekularbiologie - Architekten des Lebens in 3D

Zehn Jahre arbeiteten LMU-Wissenschaftler um Patrick Cramer daran, die Struktur eines zentralen Schalters für das Zellwachstum aufzuklären. Nun ist ihnen der Durchbruch gelungen – und zwar bei einer Auflösung, die die Lage einzelner Atome preisgibt. Zellwachstum erfordert die Synthese großer Proteinmengen in den zellulären Proteinfabriken, den Ribosomen. Dazu müssen auch die Ribosomen selbst in großer Zahl von der Zelle produziert werden. Zu zwei Dritteln bestehen Ribosomen aus ribosomaler RNA, die bis zu 60 Prozent aller RNA in der Zelle ausmacht und durch das Enzym RNA-Polymerase I (Pol I) synthetisiert wird. Ohne Pol I kann keine Proteinproduktion erfolgen, das Enzym ist daher ein zentraler Regulator des Zellwachstums. Geraten Pol I und somit das Zellwachstum außer Kontrolle, entsteht Krebs.

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Verleihung der Römer-Stipendien 2013

Die diesjährige Festveranstaltung zur Verleihung der Römer-Stipendien findet am Freitag, den 13.12.2013, ab 15.00 Uhr im Buchner-Hörsaal der Fakultät für Chemie und Pharmazie statt.

Freitag, 13.12.2013, 15.00 Uhr, Buchner-Hörsaal der Fakultät für Chemie und Pharmazie

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Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises 2013

Der internationale Heinrich-Wieland-Preis honoriert mit 50.000 € herausragende Forschung zu biologisch aktiven Substanzen und Systemen in den Bereichen Chemie, Biochemie und Physiologie sowie Ihrer klinischen Bedeutung. Er wird dieses Jahr an Professor Tony Kouzarides, PhD, The Gurdon Institute, University of Cambridge, Cambridge, UK verliehen. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 10.10. 2013, im Buchner-Hörsaal der Fakultät statt.

Donnerstag, 10.10. 2013, 14:00 Uhr, Buchner-Hörsaal

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Nominierung Deutscher Zukunftspreis 2013

Ein LMU-Projekt ist unter den Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Die nominierten Projekte wurden heute in München präsentiert.

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ACS on Campus Grosshadern

Am 7. und 8. Oktober 2013 wird am Campus in Zusammenarbeit mit der American Chemical Society (ACS) eine Veranstaltung zu den Themenfeldern Karriere und Publizieren stattfinden. Am 7. Oktober wird vormittags ein SciFinder-Training stattfinden. Am 8. Oktober werden vormittags Associate Editors von ACS-Zeitschriften zum Thema Publizieren vortragen und Ihre Fragen beantworten. Anschliessend werden im Career Panel Gäste aus unterschiedlichen Bereichen über ihren eigenen Karriereweg berichten, verschiedene Karrierewege vorstellen und sich Ihren Fragen stellen.

7. und 8. Oktober 2013, Campus Großhadern

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Aktuelles zu den Sanierungsmaßnahmen der Abzüge

Die Sanierung der Abzüge in den Praktikumsräumen in Haus D wurde fristgerecht abgeschlossen, so dass das Vorpraktikum für den Bachelor-Studiengang Chemie und Biochemie seit 9. September 2013 plangemäß läuft.
Durch die in Kürze abzuschließenden Einstellungs- und Optimierungsarbeiten an den Abzügen in den restlichen Praktikumsräumen ist ein rechtzeitiger Beginn der Praktika im Wintersemester sichergestellt. Es werden weiterhin ca. 75 % aller Abzüge am Campus nutzbar sein; ihre Funktionsfähigkeit wird durch wöchentlich wiederholte Druckmessungen kontinuierlich überprüft.
Voraussichtlich ab 21. Oktober 2013 ist mit dem Beginn der endgültigen Sanierungsarbeiten in den Forschungslaboren des Gebäudes D durch die Firma Cofely zu rechnen. Die Planungen für die Sanierung der Abzüge in den restlichen Gebäuden sind ebenfalls bereits angelaufen.

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CIPSM Scientific Oktoberfest 2013

The Scientific Oktoberfest will be this years meeting point for some of the internationally most distinguished researchers in the field of Chemistry & Chemical Biology. The CIPSM Scientific Oktoberfest will be held from the 19th to the 20th of September in the Department of Chemistry of the Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. At the two-day conference, 600 researchers from around the world will discuss state-of-the art research in various fields spanning from chemistry to biology and present their latest results in the fight against diseases like cancer or bacterial infections.

Do, 19.10.13 - Fr, 20.10.13, Campus Fakultät Chemie und Pharmazie

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Genregulation - Struktur von DNA-Organisator aufgeklärt

Die Verpackung von Genen beeinflusst deren Aktivität und erfordert deshalb präzise Organisation. Durch eine neuartige Kombination verschiedener Methoden konnte nun erstmals die Struktur einer großen DNA-Ver- und Entpackungsmaschine aufgeklärt werden. Das Erbmolekül DNA liegt im Zellkern höherer Organismen als eng verpackter DNA-Protein-Komplex vor, der als Chromatin bezeichnet wird. Dazu wird die DNA um einen Kern aus Histon-Proteinen zu sogenannten Nukleosomen gewickelt und durch spezielle Proteine dicht gepackt. Sogenannte Chromatin-Remodeller organisieren diese Verpackung und sorgen dafür, dass benötigte DNA-Abschnitte zugänglich bleiben, indem sie das Verschieben von Nukleosomen und den Austausch von Histonen katalysieren. Diese Prozesse sind essentiell für alle zellulären Mechanismen, da Nukleosomen sowohl DNA blockieren als auch DNA-assoziierte Prozesse regulieren.

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Regine Mühlfriedel und Stylianos Michalakis erhalten "Thieme-Preis der Leopoldina für Medizin"

Zwei junge Forscher sind die diesjährigen Träger des „Thieme-Preises der Leopoldina für Medizin“. Regine Mühlfriedel und Stylianos Michalakis erhalten die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Gentherapie bei erblichen Netzhauerkrankungen des Auges. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina vergibt den Preis gemeinsam mit der Thieme Verlagsgruppe aus Stuttgart. Die Ehrung findet im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 20. September 2013, in Halle (Saale) statt.

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Zwischenbericht zum Stand der Sanierungsmaßnahmen der Abzüge

Die Sanierungsmaßnahmen in der Praktikumsebene des Gebäudes D laufen plangemäß. Dem im September startenden Vorpraktikum für die Erstsemester steht daher nach derzeitigem Erkenntnisstand nichts im Wege. In den übrigen Gebäuden können durch verschiedene Optimierungs- und Einstellungsmaßnahmen knapp 75% der Abzüge im Rahmen des Notbetriebs wieder genutzt werden.

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Attocube Research Award 2013 verliehen

Am 19. Juli wurden die diesjährigen attocube Research Awards am Center for NanoScience (CeNS) der LMU München verliehen. Die mit insgesamt 17.500 Euro dotierten Awards wurden für ausgezeichnete Dissertationen sowie Masterarbeiten in den Nanowissenschaften vergeben, deren Ergebnisse ein hohes Anwendungspotential besitzen. Die attocube systems AG, eine Ausgründung aus dem CeNS, lobt den Preis seit 2009 jährlich aus.

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Fristverlängerung zur Antragsstellung individueller Studiengestaltung

Aufgrund der Abschaffung der Studienbeiträge zum WiSe 13/14, hat die Studienbeitragskommission der Fakultät auf Grundlage der derzeit vorliegenden Informationen folgenden Beschluss gefasst:

Anträge auf Befürwortung einer individuellen Studiengestaltung im fortgeschrittenen Studium sowie auf rückwirkende finanzielle Unterstützung für dabei entstehende Kosten müssen bis Ende August im Dekanat eingegangen sein. Die Förderung der beantragten individuellen Studiengestaltungen und deren Abrechnung (inkl. der notwendigen Belege gemäß Informationsblatt) ist nur bis Ende Dezember 2013 möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Studienbeiträge.

Optische Schalter - Chilischärfe mit Lichtsteuerung

Schmerzrezeptoren reagieren auf Chilischärfe, aber auch auf zahlreiche andere Reize. Nun gelang es LMU-Wissenschaftlern, ein Gegenmittel gegen Chilischärfe in einen Lichtrezeptor zu verwandeln, mit dem verschiedene Schmerzreize separat gesteuert werden können. Ein herzhafter Biss in eine Chilischote bringt den Mund gefühlt zum Brennen – und zwar, weil der Schärfebestandteil in Chili, das Capsaicin, auf einen Rezeptor wirkt, der auch durch Hitze stimuliert wird: Der sogenannte „Transient Receptor Potential Vanilloid 1“ (TRPV1) wird hauptsächlich in schmerzwahrnehmenden Nervenzellen gebildet und von mehreren chemischen und physikalischen Reizen aktiviert – neben Capsaicin und Hitze unter anderem auch durch elektrische Spannung, Spinnengifte und niedrige pH-Werte.

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Klausuren- und Praktika-Anmeldungen

Ab sofort sind wieder Anmeldungen zu Klausuren und Praktika möglich. Weitere Informationen finden Sie
auf der Anmeldeseite.

1st Undergraduate Research Conference on Molecular Systems (URCUP13)

Die Fakultät für Chemie und Pharmazie richtet am 29./30.09.2013 in Wildbad Kreuth die erste Forschungskonferenz für Studierende der Masterstudiengänge aus.

So./Mo. 29./30.09.2013, Wildbad Kreuth

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Symposium Nanosystems

Participate and present your work at the symposium Nanosystems for Solar Energy Conversion, taking place in Munich from July 24–26, 2013.

July 24 - 26, 2013 Campus Großhadern

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Bioanorganisches Symposium

Im Vorfeld der ICBIC organisiert der Bereich Anorganische Chemie der Fakultät für Chemie und Pharmazie, die Münchener Chemischen Gesellschaft, der SFB749 und der FOR1405 am 19. Juli 2013 ein Bioanorganisches Symposium.

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Organische Moleküle - Tarnung durch falschen Knick im Licht

Der Tarnmantel ist ein alter Traum der Menschheit. Neu entwickelte Materialien bringen seine Verwirklichung näher - und versprechen ganz neue physikalische Effekte. Die Entwicklung von Metamaterialien - also künstlichen Materialien mit maßgeschneiderten elektromagnetischen Eigenschaften - lässt viele für die Technik hoch interessante physikalische Spezialeffekte erwarten. So können sie etwa negative Brechungsindices für elektromagnetische Wellen möglich machen - was Licht einen "falschen Knick" verschaffen und ganz neue optische Möglichkeiten eröffnen würde. Eine davon ist die Entwicklung von Tarnkappensystemen, wie sie für Mikrowellen bereits gelungen ist.

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Aktuelle Meldungen zu den Labor-Abzügen der Fakultät

Da von verschiedenen Seiten die Frage nach dem Auftreten der Abzugsproblematik gestellt wurde, wird nachstehend der Bericht über die aktuelle Situation durch eine Kurzinformation zur Historie ergänzt

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Immunreaktion - Wenn DNA fehl am Platz ist

In der Zelle falsch platzierte DNA alarmiert das Immunsystem und führt zur Ausschüttung von Interferonen. Die Struktur und Funktionsweise eines Enzyms, das an dieser Immunreaktion entscheidend beteiligt ist, konnten nun aufgeklärt werden. In den Zellen höherer Organismen findet man das fadenförmige Erbmolekül DNA normalerweise ausschließlich im Zellkern und in den Mitochondrien. Kommt DNA auch als sogenannte zytosolische DNA in der Zellsubstanz vor, löst sie eine starke Immunreaktion aus, denn derart fehlplatzierte DNA stammt meist aus einer Infektion mit Bakterien oder DNA-Viren. Nach Verletzungen kann allerdings auch körpereigene DNA ins Zytosol austreten - die resultierende Immunreaktion trägt dann möglicherweise zur Entstehung von Autoimmunkrankheiten bei.

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Krebsforschung - Krebs direkt in der Zelle bekämpfen

LMU-Forschern ist es gelungen, eine hochflexible Plattform für Nanopartikel zu schaffen, die unterschiedliche Wirkstoffe in verschiedene Krebszellen schleusen können. Nanoteilchen sind nur Millionstel Millimeter groß und damit klein genug, um direkt in Zellen eindringen zu können. Dies eröffnet neue Möglichkeiten in der Bekämpfung von Krebs, die von zahlreichen Forschungsgruppen untersucht werden. Einem Team um Professor Christoph Bräuchle und Professor Thomas Bein von der LMU ist es nun gelungen, eine hochflexible Plattform für Nanopartikel zu schaffen, die zielgerichtet quasi als „Nanofähren“ unterschiedliche Krebszellen ansteuern können und deren „Cargo“ flexibel geändert werden kann. Das berichten sie in einer Publikation in Nano Letters.

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DNA Schäden - Zellatmung mit fatalen Folgen

Fehler im Erbmolekül DNA können dem ganzen Organismus gefährlich werden und schwere Erkrankungen wie Krebs nach sich ziehen. LMU-Wissenschaftler konnten nun zeigen, wie die zelluläre Atmung Fehlpaarungen bei DNA-Bausteinen verursacht. In der DNA ist der Bau- und Funktionsplan jeder höheren Zelle durch die vier Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin kodiert. Fehler in der Abfolge dieser Bausteine führen zu zellulären Fehlfunktionen bis hin zur unkontrollierten Zellteilung und der Entstehung von Krebs. Ausgelöst werden derartige Mutationen unter anderem durch die Zellatmung, bei der eingeatmeter Sauerstoff zu Wasser reduziert wird. Dabei entstehen als Zwischenprodukte sehr reaktive Sauerstoffteilchen, die die DNA angreifen. Besonders empfindlich für derartige Attacken sind die Basen Guanin (G) und Adenin (A).

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Strukturbiologie - Erster 3-D-Blick in menschliche Proteinfabriken

Ribosomen sind die Proteinfabriken der Zelle. LMU-Wissenschaftlern gelang es nun erstmals, ihre Architektur in menschlichen Zellen aufzuklären. Dabei zeigte sich: In komplexen Organismen sind auch die Ribosomen komplexer. Ribosomen sind große Molekülkomplexe, in denen wie am Fließband Tausende von Bausteinen zu Proteinen zusammengesetzt werden. Die molekularen Strukturen dieser Proteinbiosynthese-Maschinen konnten für Bakterien vor etwa zehn Jahren aufgeklärt werden, was später mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. Inzwischen ist es Wissenschaftlern auch gelungen, mittels Röntgenkristallographie die Struktur von Ribosomen einfacher eukaryontischer Organismen wie Hefe aufzuklären.

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Vireninfektionen - Ein Weg zum potenten Wirkstoff?

Forscher des Universitätsklinikums Bonn und der LMU haben die Grundlagen für ein Virenmedikament entschlüsselt. Wissenschaftler des Bonner Universitätsklinikums und der LMU haben entschlüsselt, wie das Molekül CMA das Immunsystem zur Bekämpfung von Viren ankurbeln könnte. Die Ergebnisse werden nun im Journal "EMBO" der European Molecular Biology Organization vorgestellt.

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Eilmeldung: Vorsichtsmaßnahme behindert Semesterstart

An der Fakultät für Chemie und Pharmazie behindern nicht funktionsfähige Abzüge den Semesterstart.
Im Rahmen von Überprüfungsmessungen wurde im vergangenen Jahr festgestellt, dass die Abzüge in den Laboren der Fakultät für Chemie und Pharmazie nicht in allen Fällen einwandfrei arbeiten. Trotz umfangreicher und mit allen Beteiligten abgestimmten Instandsetzungsmaßnahmen stellte sich am vergangenen Freitag heraus, dass viele Praktika und Abschlussarbeiten sowie Forschungsarbeiten derzeit nicht wie geplant durchgeführt werden können.
Die LMU war kurz vor Semesterstart aufgrund von Prüf-Messungen gezwungen, die Arbeit mit Gefahrenstoffen sofort einzustellen. Mit Hochdruck arbeiten seither Mitarbeiter der LMU sowie externe Spezialisten an einer Lösung.
Die LMU bedauert, dass der Semesterstart an der Fakultät behindert ist. Die Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden an dieser Stelle über den aktuellen Stand informiert.

Rhetorik- und Präsentationstraining

Im Sommersemester 2013 findet wieder ein Rhetorik- und Präsentationstraining für Studierende der Fakultät für Chemie und Pharmazie (ab 3. Semester) statt. Termin ist das Wochenende am 04.-05.05.2013, jeweils 10:00-17:00 Uhr

Wochenende am 04.-05.05.2013, jeweils 10:00-17:00 Uhr, Fakultät Chemie und Pharmazie

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Genregulation - Die Übersetzer des genetischen Codes 2.0

Unsere Erbanlagen sind in den Genen festgelegt - aber welche Informationen umgesetzt werden, legen chemische Modifikationen der DNA fest. Eine neue Studie zeigt, welche Proteine diesen erweiterten genetischen Code lesen und weitergeben. Die Eigenschaften aller Organismen sind in den Genen festgelegt - die Abfolge der vier Nukleinbasen Adenin, Guanin, Thymin und Cytosin in der DNA codiert in allen Zellen den Bauplan des Lebens. Aber um zu entscheiden, welches Gen wann aktiv ist, benötigt die Zelle noch eine zweite Informationsebene, die über den reinen Gencode hinaus reicht: Nur so können unterschiedliche Zelltypen spezifisch jeweils die Gene aktivieren, die für ihre Funktion wichtig sind.

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Industrietag Department Chemie 2013

Am 19. Februar 2013 findet am Department Chemie ein Industrietag statt. Dieser ist eine Informationsveranstaltung, organisiert durch den Arbeitskreis Prof. Paul Knochel. Ziel der Veranstaltung ist es Studenten und Doktoranden, sowie Postdoktoranden des Departments einen Einblick und unverbindliche Informationsgespräche mit den renommiertesten Chemie- und Pharma-Firmen zu ermöglichen (in diesem Jahr BASF, Ludwigshafen; Novartis Pharma GmbH; Evonik Industries AG; Sanofi-Aventis Deutschland GmbH). Der Industrietag gibt den Studenten eine einzigartige Erfahrung, welche sie später bei Bewerbungen effektiv nutzen können.

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Professor Martin Biel erhält Preis der Feldberg-Foundation

Professor Dr. Martin Biel, Department Pharmazie, Lehrstuhl Pharmakologie, erhält den diesjährigen Feldberg Prize. Dieser Preis wird jedes Jahr an einen Deutschen und einen Britischen Wissenschaftler vergeben und hat zum Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien zu fördern. Der Preis hat einen hohen Stellenwert in der Wissenschaftsgemeinde und wurde u.a. auch an Prof. Cramer (2011) und Prof. Hartl (2004) vergeben.

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Energie aus Sonnenlicht: Neuer Katalysator für die Wasserspaltung

Die Spaltung von Wasser mittels Sonnenlicht ist eine vielversprechende Option für die Gewinnung erneuerbarer Energie. Neue Katalysatoren auf der Basis von Kohlenstoffnitriden könnten die Entwicklung dieser Technologie vorantreiben.
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, da er einerseits eine hohe Energiedichte aufweist und andererseits eine umweltverträgliche Energiequelle darstellt. Die photokatalytische Wasserspaltung - die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mittels Sonnenlicht - stellt dabei eine technologisch wichtige Alternative zur energieaufwendigen elektrolytischen Wasserspaltung dar. Ein zentrales Anliegen der Materialchemie ist daher die Entwicklung umweltfreundlicher, preiswerter und stabiler Photokatalysatoren.

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Strukturforschung - Haarnadel überlistet Immunsystem

Das angeborene Immunsystem mobilisiert die körpereigene Abwehr gegen eingedrungene Erreger - die sich allerdings mit Tricks dagegen wehren. Eine neue Studie zeigt nun, wie Masernviren mittels einer Haarnadelstruktur die Immunabwehr lahm legen. Das angeborene Immunsystem ist die erste Verteidigung des Körpers gegen Keime und Fremdstoffe. Dabei werden bestimmte erregertypische Molekülstrukturen von Rezeptoren des angeborenen Immunsystems erkannt. Zu den potenziell verräterischen Molekülen gehören virale Nukleinsäuren, die unter anderem durch sogenannte zytoplasmatische RIG-I artige Rezeptoren erkannt werden. Einer dieser Rezeptoren ist MDA5, der durch das Ausbilden von Filamenten an der RNA insbesondere lange und vernetzte virale RNA erkennt. RIG-I selbst erkennt eher kürzere virale RNA-Abschnitte.

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Studentischer Forscherpreis der LMU 2012

Laura Sellmer (Bachelorstudentin Pharmaceutical Sciences) wurde für ihr Projekt „Salinomycin – A silver bullet against migrating colon cancer cells?“ mit dem LMU Forscherpreis für exzellente Studierende ausgezeichnet. Dieses Projekt wurde am Lehrstuhl von Prof. Ernst Wagner (Department Pharmazie) unter der Leitung von Dr. Andreas Roidl durchgeführt und untersucht die Wirkung von Salinomycin auf migrierende Tumorzellen.

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Thomas Bein erhält ERC Advanced Grant

Der Chemiker Professor Thomas Bein wird vom Europäischen Forschungsrat mit einem Advanced Grant in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro ausgezeichnet. In dem Projekt entwickeln Bein und seine Kollegen hochgeordnete Modellsysteme für effizientere organische Solarzellen. ERC Advanced Grants ehren europäische Forscher, die bereits herausragende Leistungen in den Wissenschaften erbracht haben. Damit sollen sie für ihre hoch innovative Forschungsvorhaben die nötigen Freiheiten erhalten.

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Schülerinfotag 2013

Am Freitag, den 22.02.2013 findet ein Schülerinfotag für alle an Chemie oder Pharmazie interessierten Schüler statt. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

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