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Meldungsarchiv - 2014

Intricaren erstmals photochemisch synthetisiert

LMU-Forscher bauen erstmals biomimetisch den Naturstoff Intricaren im Labor nach. Bei der photochemischen Reaktion ahmen sie die natürlichen Bedingungen in der Koralle nach. LMU-Forschern ist die photochemische und biomimetische Synthese des Naturstoffes Intricaren gelungen, der aus der karibischen Koralle Pseudopterogorgia Kallos isoliert wurde. Dabei klärten sie den komplexen und überraschenden Mechanismus der lichtinduzierten Reaktionskaskade auf.

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Hochenergetische Materialien - Thermisch stabiler, sicherer zu lagern

LMU-Chemiker haben einen Sekundärsprengstoff entwickelt, der deutlich temperaturstabiler ist als PETN. Sprengstoffe müssen möglichst temperaturstabil sein, damit sie bei der Lagerung kein unnötiges Sicherheitsrisiko darstellen. Sie könnten ansonsten zu früh zünden oder sich zersetzen. Bei dem gängigen Explosivstoff PETN, der zur Gruppe der Nitratester gehört, ist die Schlag- und Reibeempfindlichkeit hoch. Die Arbeitsgruppe von Professor Thomas M. Klapötke am Department für Chemie der LMU hat nun einen neuartigen Sprengstoff entwickelt, der thermisch stabiler ist.

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PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis 2014

Die PHOENIX group hat am 6. November 2014 den mit insgesamt 40.000 Euro dotierten PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis 2014 in Wien vergeben. Der Preis ist Teil der CSR-Aktivitäten der PHOENIX group und hat sich zu einem der renommiertesten deutschsprachigen Wissenschaftspreise entwickelt. Mit diesem Preis prämiert der führende europäische Pharmahändler seit fast 20 Jahren die besten wissenschaftlichen Arbeiten der universitären pharmazeutischen Grundlagenforschung im deutschsprachigen Raum.

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Hinter den Kulissen der Nanoforschung

Einblick in die Welt der Nanowissenschaften bietet der NanoDay am Samstag, 22. November 2014, von 10 bis 17 Uhr im Zentrum Neue Technologien (ZNT) des Deutschen Museums. Wissenschaftler des Nano-Exzellenzclusters NIM laden an vielen Ständen Groß und Klein zum Experimentieren ein und erklären ihre spannende Arbeit.

Sa., 22. 11. 2014, 10 bis 17 Uhr, Deutsches Museum

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Akademische Abschlussfeier des Departments für Pharmazie 2014

Im Rahmen der akademischen Abschlussfeier des Departments für Pharmazie zur Verabschiedung der Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudierenden am 28.11.2014 findet die Verleihung des Herbert-Marcinek-Preises, des Daiichi Sankyo Master-Preises, des AbbVie-Promotionspreises und des Lesmüller-Preises der Dr. August und Dr. Anni Lesmüller-Stiftung statt.

Fr. 28.11.2014, 14:00 Uhr, Buchner-Hörsaal

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LMU und BASF schließen Patentkaufvertrag

Die LMU vereinbart bislang umfangreichsten Lizenzvertrag im Bereich der Proteinforschung: BASF kauft aussichtsreiche Patente für innovative Entwicklungen in der Biomedizin. Die LMU hat mit dem Unternehmen BASF SE einen Lizenzvertrag im Bereich neuer chemischer Methoden zur Modifizierung von Biomolekülen geschlossen, die am Exzellenzcluster Center for integrated Protein Science Munich (CiPSM) entwickelt wurden.

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Photopharmakologie - Lichtsensibler Wirkstoff gegen Diabetes

LMU-Forschern ist es gelungen, ein Diabetes-Arzneimittel von Lichtreizen abhängig zu machen. Der Prototyp JB253 initiiert die Freisetzung von Insulin im Experiment erst dann, wenn er mit blauem Licht stimuliert wird. Molekulare optische Schalter können die Signalübertragung von Molekülen beeinflussen.

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Magnetische Supraleiter - Vereinte Gegensätze

LMU-Chemiker haben erstmalig einen ferromagnetischen Supraleiter entdeckt, der chemisch modifizierbar ist und umfassende Studien dieses seltenen Phänomens ermöglicht. Supraleitung und Ferromagnetismus – die „normale“ Form des Magnetismus, wie sie etwa in Hufeisenmagneten auftritt – schließen sich normalerweise aus: Ferromagneten sind magnetisch, weil in ihrem Inneren ein starkes Magnetfeld vorliegt. Supraleiter dagegen verdrängen Magnetfelder aus ihrem Inneren.

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Antibiotikaresistenz - Die Abwehrstrategie der Bakterien

Elektronenmikroskopische Bilder zeigen in bisher unerreichter Auflösung, welche strukturellen Veränderungen im bakteriellen Ribosom bei der Resistenzbildung gegen das Antibiotikum Erythromycin auftreten. Multiresistente Krankheitserreger, die auf kein Antibiotikum mehr ansprechen, gehören zu den größten Herausforderungen in der Medizin. Wie sich Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln, ist ein Forschungsschwerpunkt des LMU-Biochemikers Daniel Wilson.

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Krebstherapie - Empfänglich für den Zelltod

LMU-Forscher haben eine neue Substanzklasse entdeckt, die Krebszellen für die Chemotherapie sensibilisiert. Zugleich haben sie eine neue Zielstruktur bei Krebszellen gefunden, an der Medikamente angreifen können. Ein Forscherteam um Professor Angelika Vollmar von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Professor Stephan Sieber von der TU München (TUM) hat eine neue Klasse von Substanzen identifiziert, die bei der Therapie von Tumoren hilfreich sein können.

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Defekter Ionenkanal begünstigt Fettleber

LMU-Pharmokologen haben nachgewiesen, dass ein defekter Ionenkanal zur Entstehung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) beiträgt. Langfristig könnten sich dadurch neue therapeutische Optionen eröffnen.

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Neue Recycling-Methode - Der Fingerabdruck von Kunststoffen

LMU-Forscher haben neue Wege für das Recyceln von Kunststoffen entwickelt. Mithilfe ihres Verfahrens können unterschiedliche Polymere automatisch sortiert und dadurch besser wiederverwertet werden. LMU-Forscher um Professor Heinz Langhals vom Department Chemie sind der Lösung des Müll-Problems einen Schritt näher gekommen. Sie haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Plastik effizienter maschinell sortiert werden und dadurch besser wiederverwertet werden kann.

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Stoffwechselkrankheit - Öffner für defekte Kanäle

Mutierte Ionenkanäle verursachen die seltene Stoffwechselkrankheit Mukolipidose Typ IV. LMU-Wissenschaftler entwickelten nun ein synthetisches Molekül, das den Defekt in Zellversuchen beheben kann.

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Pyrotechnik - Grün ohne Gift

LMU-Chemiker haben eine neue chemische Formulierung für grüne Flammen gefunden. Sie ist ökologisch unbedenklich und von bislang unerreichter Farbreinheit. Grüne Signalfackeln enthalten zwei toxische Stoffe: den grünen Farbgeber Bariumnitrat und Kaliumperchlorat als Oxidationsmittel. Eine Arbeitsgruppe um Professor Thomas M. Klapötke, Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Chemie und energetische Materialien an der LMU, hat nun eine ungiftige chemische Alternative gefunden, die eine bislang unerreichte Farbreinheit ermöglicht.

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Photopharmakologie - Entwässern mit Blaulicht

LMU-Wissenschaftlern ist es gelungen, das Entwässerungsmittel Amilorid mit einem Lichtschalter auszustatten, der durch blaues Licht aktiviert wird. Die neue Methode erlaubt es erstmals, die Funktion bestimmter Natriumkanäle mit Licht zu steuern. Entwässerungsmittel – sogenannte Diuretika – werden in der Medizin häufig eingesetzt, etwa zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck.

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Pyrotechnik - Neue chemische Mischung für blaue Flammen entdeckt

Blau leuchtende Feuerwerkskörper enthalten bislang hochtoxische Chemikalien. LMU-Chemikern ist es erstmals gelungen, die blaue Farbgebung ohne Chlor zu erreichen. Bei einem blauleuchtenden Feuerwerk denken die wenigsten daran, dass die Farbe nur mithilfe hochgiftiger Chemikalien möglich ist.

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Hochenergetische Materialien - Umweltfreundliche Alternative für Bleiazid

In Munition und Zündmitteln wird derzeit das giftige Bleiazid verwendet. LMU-Chemiker haben einen neuen primären Explosivstoff entwickelt, der ohne das toxische Schwermetall auskommt. Als wäre ihre Sprengkraft nicht genug, haben primäre Explosivstoffe noch weitere zerstörerische Folgen: Die beiden heute vorwiegend verwendeten primären Explosivstoffe Bleiazid und Bleistyphnat enthalten das giftige Schwermetall Blei, das langfristig zu erheblichen Kontaminationen von Böden führt und krebserzeugend ist.

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Leitfähige Nanoröhren aus einem Guss

Im Elektroauto ohne Aufladen einmal quer durch Deutschland? Die Industrie setzt dafür auf die Entwicklung leistungsfähiger Lithium-Schwefel-Akkus. LMU-Chemiker stellen jetzt ein Material vor, das Schwefel besonders gut bindet und so die Speicherkapazität der Batterien verbessern könnte.

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Klausur- und Praktika-Anmeldungen

Ab sofort sind wieder Anmeldungen zu Klausuren und Praktika möglich. Weitere Informationen finden Sie
auf der Anmeldeseite. Beachten Sie bitte auch die Belegungsfunktion bei den Veranstaltungen im LSF!

LED-Leuchtstoffe - Neues Rot für schöneres Weiß

LMU-Chemiker entwickeln einen neuartigen roten Leuchtstoff, der weiße LED-Lampen heller macht. Der neu entdeckte rote Leuchtstoff verbessert die Farbwiedergabe weißer Leuchtdioden. Einem Team von Wissenschaftlern um Wolfgang Schnick, Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Festkörperchemie an der LMU, ist es in Kooperation mit Dr. Peter Schmidt von der Philips Technologie GmbH Aachen gelungen, ein neues Material für Leuchtdioden zu entwickeln.

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Durchbruch in der Informationstechnologie

Physiker beobachten erstmals fast hundertprozentige Spinpolarisation bei Raumtemperatur – Grundlage für extrem leistungsfähige Spintronik-Bauteile. Es ist ein Durchbruch, auf den Physiker und Chemiker weltweit lange gehofft hatten und der die Informationstechnologie in den nächsten Jahren maßgeblich beeinflussen dürfte: Wissenschaftlern der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist es in Zusammenarbeit mit theoretischen Physikern und Chemikern der LMU und des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe (MPI-CPfS) in Dresden zum ersten Mal gelungen, die halbmetallische Eigenschaft einer Heusler-Verbindung direkt zu beobachten.

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Campuslieferdienst – Der Aufsatzlieferdienst der LMU

Aufsätze aus Büchern und Zeitschriften der Universitätsbibliothek, als PDF direkt auf Ihren Rechner geliefert – diesen Service bietet die Universitätsbibliothek allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LMU kostenlos an! Melden Sie sich dazu einfach im Online-Katalog (OPAC) mit der Kennung Ihres Bibliotheksausweises an und rufen Sie das gewünschte Buch oder die gewünschte Zeitschrift auf; wählen Sie dann unter „Bestellung / Verfügbarkeit“ die Option „Campuslieferdienst“. Der bestellte Aufsatz wird Ihnen innerhalb von drei Werktagen per Mail zugeschickt.

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Oberflächenphysik - Weg von der Insel

Ein Forscherteam stellt erstmals die Desorption von Sauerstoff auf einer Silberoberfläche bildlich dar. Die gezeigten Effekte widerlegen bisherige einfache Vorstellungen von Desorptionsprozessen. Bei heterogen katalysierten Reaktionen, die an der Grenzfläche zwischen einem Festkörper und der Gasphase ablaufen, müssen die gebildeten Produkte am Ende von der Oberfläche des Festkörpers desorbieren. Dies ist zum Beispiel beim Abgaskatalysator eines Autos der Fall.

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Stammzellen-Forschung - Neuer Schalter im Erbgut gefunden

Kleine Veränderungen im Erbgut spielen bei der Differenzierung von Stammzellen in unterschiedliche Zelltypen eine wichtige Rolle. LMU-Wissenschaftler entschlüsselten nun die Herkunft eines modifizierten DNA-Bausteins.

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Tanz der Elektronen

Eine DFG-Forschergruppe aus Chemikern und Physikern untersucht den Elektronentransfer mithilfe spezieller Laser. Die bisherigen Ergebnisse geben der bioanorganischen Forschung starke Impulse. Nun wurde der Forschungsverbund verlängert. Die Übertragung von Elektronen und Sauerstoff sind elementare Reaktionen, die trotz intensiver Studien immer noch nicht vollständig verstanden sind. Hier setzt seit dem Jahr 2011 die Arbeit der DFG-Forschergruppe „Dynamik von Elektronentransferprozessen an Übergangsmetallzentren in biologischen und bioanorganischen Systemen“ an.

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Lichtwellen ermöglichen bevorzugten Bindungsbruch in symmetrischen Molekülen

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat eine Kontrollmöglichkeit gefunden, mit Hilfe von Lichtwellen eines Femtosekundenpulses selektiv C-H Bindungen in symmetrischen Kohlenwasserstoffmolekülen zum Schwingen und Brechen zu bringen.

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Virale Infektionen - Verräterische Muster

LMU-Wissenschaftler konnten in lebenden Zellen kartieren, wie virale RNA vom angeborenen Immunsystem erkannt wird. Viren-infizierte Zellen werden von ihren Eindringlingen zur Produktion viraler Proteine gezwungen.

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Kältemittel in PKWs: Klimaanlage mit hochgiftigem Potenzial

Angenehme Temperatur, aber hochgiftig: Das neue Kältemittel R1234yf für Klimaanlagen in Autos setzt im Brandfall das hochgiftige Carbonylfluorid frei. LMU-Chemiker fordern, die Risiken des Kältemittels neu zu bewerten. Das neue Kältemittel R1234yf soll laut EU-Vorgaben für Auto-Klimaanlagen genutzt werden.

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Photopharmakologie - Lichtschalter gegen Schmerz und Blindheit

Von LMU-Wissenschaftlern entwickelte molekulare optische Schalter können Nervenzellen gezielt beeinflussen. Dies eröffnet der Medizin auf vielen Gebieten neue Chancen – etwa in der Schmerztherapie oder auch bei bestimmten Sehstörungen. Alle Sinneseindrücke beruhen auf der Kommunikation zwischen Nervenzellen. Bei der Signalübertragung von Zelle zu Zelle spielen in die Zellwand eingebaute Neurorezeptoren eine entscheidende Rolle. Diese zellulären Kommunikationsschnittstellen über Licht steuerbar zu machen und so künstlich zu beeinflussen, ist das Ziel von Dirk Trauner, Professor für Chemische Biologie und Genetik an der LMU.

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Schülerinfotag 2014

Am Freitag, den 21.02.2014 findet ein Schülerinfotag für alle an Chemie oder Pharmazie interessierten Schüler statt. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Fr, 21.02.14, Fakultät Chemie und Pharmazie

Wichtige Information der Universitätsbibliothek zum Zugriff auf elektronische Medien

Die Universitätsbibliothek bietet allen Mitgliedern der LMU Zugang zu einer Vielzahl elektronischer Medien (E-Zeitschriften, Datenbanken und E-Books). Um dieses Angebot nutzen zu können, ist eine Authentifizierung erforderlich.
Das bisherige Verfahren über einen Proxy-Eintrag im Browser war für die Nutzer relativ aufwendig und kompliziert. Daher wird die UB nach einer ausführlichen Testphase auf ein neues und einfacheres System umstellen, das ab Montag, den 3. Februar, unter dem Namen UB-E-Medien-Login (vormals Easy-Proxy) auf der Homepage der UB zu finden sein wird.

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